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Krieg in der Ukraine

Seit dem frühen Morgen des 24.02.2022 führt Rußland Krieg gegen die Ukraine. Flugzeuge haben militärische Ziele in der gesamten Ukraine angegriffen. Dieser Konflikt entstand nicht über Nacht, trotzdem reibt sich die Welt erstaunt die Augen angesichts der Tatsache, das der russische Präsident seinen Drohungen so schnell Taten folgen läßt und sich scheinbar einen Dreck um die zahlreichen Verhandlungsangebote des Westens zur Beilegung des Konfliktes schert.

Die KDP verurteilt das militärische Vorgehen Rußlands und fordert eine umgehende Rückkehr an den Verhandlungstisch. Was auch immer die Gründe für das russische Vorgehen sein mögen - die russische Bevölkerungsmehrheit in der Ostukraine, die Osterweiterung der NATO oder die reichen Bodenschätze der Ukraine - nichts davon rechtfertigt ein Vorgehen mit militärischen Mitteln.

Im Krieg, so lehrt die Geschichte, leidet die Zivilbevölkerung am meisten. Das wird in diesem Konflikt nicht anders sein. So ist es ein Gebot der Menschlichkeit, den Krieg zu beenden, bevor er zu einem unkalkulierbaren Risiko für ganz Europa wird.

24. Februar 2022, Prienchen

 Für die KDP

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77. Jahrestag der alliierten Bombenangriffe auf Dresden

Am 13.02.2022 jährt sich zum 77. Mal der furchtbare Bombenangriff auf Dresden, dem nach neuesten "Forschungsergebnissen" ca. 25.000 Menschen zum Opfer fielen.

Tatsächlich handelte es sich nicht um einen einzelnen Angriff sondern um eine Folge mehrerer konzentrierter Angriffe auf das Dresdner Stadtgebiet, die, miteinander abgestimmt, zu einer größtmöglichen Anzahl ziviler Opfer führen sollte.

So griffen britische Bomber in der Nacht vom 13.02. zum 14.02.1945 zweimal an, während US-Bomber gegen Mittag am 14.02.1945 und noch einmal am 15.02.1945 gegen Mittag angriffen. Die US-Bomber wurden durch mehrere hundert Begleitjäger geschützt, welche mangels Gegner ebenfalls Bodenangriffe auf Zivilisten mit Bordwaffen flogen.

Dresden stand seitdem immer als Synonym für den alliierten Bombenkrieg, welcher – zumindest von britischer Seite – die deutsche Zivilbevölkerung als Hauptziel hatte.

Die Art und Weise aber wie dieses Kapitel in der deutschen Öffentlichkeit behandelt wird, ist zutiefst beschämend. Selbst in der DDR wurde der Angriff (bzw. die Angriffe) auf Dresden als barbarischer Akt verurteilt, vor allem weil man, wohl nicht ganz nicht zu Unrecht, annahm, dass diese Angriffe der Sowjetunion die Macht und Überlegenheit der anglo-amerikanischen Luftstreitkräfte eindrucksvoll vor Augen führen sollte. Unter dem alliierten Bombenterror hatte nahezu ganz Deutschland zu leiden, vor allem die Bevölkerung im Westen, die bereits ab 1941 regelmäßig vor anfliegenden Bombern in die Keller ging.

Seit die Kriegserlebnisgeneration größtenteils verstorben ist, haben nun die staatlich beauftragten Historiker die Deutungshoheit über das Ereignis. Deren Auftrag war es nun, die Opferzahlen zunächst deutlich nach unten zu korrigieren. So gilt heute nur noch als derjenige als Opfer, der auch offiziell Einwohner von Dresden war. Das die Stadt voller "Ostflüchtlinge" war, die vor der Roten Armee geflüchtet waren, wird dabei unterschlagen. Der Grund für diese Art von "Geschichtsbereinigung" ist offenkundig. Man hat an offizieller Stelle Angst davor, zu hohe Opferzahlen könnten der Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen dienen und der Mythos vom edlen, hilfreichen und guten Befreier Schaden erleiden. Niemand, der noch klaren Verstandes ist, würde versuchen den Genozid an den europäischen Juden mit dem Bombenterror der Alliierten zu rechtfertigen.

Da es aber in der offiziellen deutschen Gedenkkultur keine Opfer auf deutscher Seite im 2. Weltkrieg geben darf, wird Dresden zu einer "Stadt voller Nazis" umgedeutet. Selbst die Dresdner Oberbürgermeisterin, Helma Orosz, war sich 2019 nicht zu schade, zu behaupten, Dresden sei keine "unschuldige Stadt" gewesen. Damit wird jedes Opfer (egal ob Kind, Greis oder Flüchtling) der Dresdner Luftangriffe pauschal als Nazi denunziert, um den zu trauern es sich selbstverständlich verbietet. Die Relativierung alliierter Kriegsverbrechen – und selbst viele Briten sehen den Bombenkrieg gegen Deutschland heute als solches - stellt kein Problem mehr dar. Den vorläufigen Höhepunkt deutschen Selbsthasses stellt die Zerstörung der Skulptur des "trauernden Mädchens" vor einigen Tagen dar, mit der sich die ANTIFA in den sozialen Medien selbst brüstet. Denn selbst kleine Kinder sind ja irgendwie "Nazi", wenn sie im falschen Luftschutzbunker saßen. Auf den Aufschrei der "deutschen Zivilgesellschaft", Lichter- und Menschenketten und Bundestagsdebatten wird man vergeblich warten.

Februar 2022, Prienchen

 Für die KDP

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Tag der Arbeit

Wie in jedem Jahre steht überrraschend der 1.Mai vor der Tür des bundesrepublikanischen Arbeitnehmers. Der "Tag der Arbeit" oder auch "Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse". Man kann durchaus behaupten, dass die Geschichte des 1.Mai eine Geschichte der Gewaltausübung ist. Insofern kann es kaum überraschen, dass die extreme Linke seit Jahren ausgerechnet diesen Tag verwendet, um ihre obskuren Ideen einer "Weltrevolution" in schlagender Weise zum Wohle des Volkes an den Mann zu bringen.

Der 1.Mai geht auf den "Haymarket Riot" zurück, bei welchem es am 1.Mai 1886 im Rahmen einer Streikkundgebung auf dem Chicagoer Haymerket zu einem Bombenwurf auf Polizisten und einem anschließenden "Gefecht" zwischen Polizisten und Streikteilnehmern kam. Viele Tote auf beiden Seiten waren die Folge. In der Weimarer Republik erreichte der "Blutmai" von 1929 aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten und der Polizei Berühmtheit. Es blieb jedoch Adolf Hitler überlassen, den 1.Mai als "Tag der nationalen Arbeit" zum offiziellen Feiertag zu erheben und dabei ist es bis heute geblieben.

In der DDR jährlicher Schauplatz staatlich angeordneter Massendemonstrationen, an deren Teilnahme die "Werktätigen" gezwungen werden mussten, entdeckte im Westen die radikale Linke den 1.Mai für sich neu, da ihr die schlecht besuchten Gewerkschaftsdemos nicht kämpferisch genug waren. So entstand in den 80iger Jahren vor allem in Berlin (West) die unselige "Tradition" der Maikrawalle, damals noch emsig durch die Stasi aus Berlin (Ost) mit Geld und "Aktivisten" unterstützt.

Nach dem Fall der Mauer waren die Linken aus Ost und West derart zerstritten, dass jahrelang zwei "revolutionäre 1.Mai"-Demos gab, nämlich einmal im (damals noch nicht sanierten) Prenzlauer Berg und die andere in Kreuzberg. Heute gibt es glücklicherweise nur noch eine Demonstration dieser Art, welche Jahr für Jahr immer schlechter besucht wird. Das liegt zum einen an der stark verbesserten Polizeitaktik und der Erfahrung, die die Berliner Polizei inzwischen im Umgang mit Chaoten hat und zum anderen an der immer geringeren Akzeptanz, auch unter den Linken, was diese Art von politischer "Meinungskundgabe" angeht. Es bleibt zu hoffen, daß auch der 1.Mai 2021 ein ruhiger und schöner, familienorientierter Feiertag wird.

April 2021, Prienchen

 Für die KDP

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Ostern

Der höchste Feiertag der Christenheit naht. Ostern. Tod und Wiederauferstehung Christi. Sterben und Wiedergeburt - was bedeuten sie uns heute? Die Bedeutung von Ostern verliert sich im Westen immer mehr zwischen Ferienstau auf der Autobahn (wegen der Corona-Krise könnte der in diesem Jahr allerdings deutlich geringer ausfallen), Ostereiersuche und Angrillen bei schönem Wetter. Sogar Tanzveranstaltungen am Karfreitag sind kein Tabu mehr.

Die sinkende Bedeutung von Ostern in der westlichen Welt verläuft parallel zum Niedergang der Volkskirchen in unserem Land, die verzweifelt versuchen, durch politisch-korrektes Agieren ein paar Gläubige bei der Stange zu halten. Dabei erkennen sie nicht, dass es genau dieses Verhalten ist, daß am Ende noch den letzten Gläubigen vertreiben wird.

Während wir in der westlichen Welt uns mit der Familie auf Eiersuche begeben dürfen, ist für andere Christen in der Welt nahezu jeden Tag Karfreitag. Und damit meine ich keinen bezahlten Feiertag, sondern Verfolgung und Tod. Jeden Tag werden auf der Erde 11 Menschen ermordet, WEIL sie Christen sind. Die vielen Verletzten und Traumatisierten sind dabei gar nicht mitgerechnet. Hunderte Christen verbringen die Feiertage hinter Gittern, weil sie ihren Glauben gelebt haben. An diese Menschen sollten wir uns - bei aller Freude im familiären Kreis - gelegentlich erinnern. Und daran, daß es keine Selbstverständlichkeit ist, Religionsfreiheit genießen zu können. Denn dies ist ausschließlich in chistlichen Ländern möglich.

März 2021, Prienchen

 Für die KDP

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Internationaler Frauentag

In diesem Jahre wird im Bundesland Berlin zum 2.Mal der "Internationale Frauentag" als gesetzlicher Feiertag begangen, mit allen damit verbundenen Vorteilen. Stichwort: arbeitsfrei.

Ein neu eingeführter Feiertag in einem der säkularsten Bundesländer Deutschlands mit den wenigsten Feiertagen bundesweit? Wie konnte es dazu kommen? Es lohnt ein Blick in die Geschichte.

Der "internationale Frauentag" ist ein Kind des 20. Jahrhunderts und erlebte Entstehung und erste Blüte in den USA und Europa. In den asiatischen oder afrikanischen Ländern (sofern sie nicht kommunistisch regiert wurden) war er nie ein Thema und dabei ist es Prinzip bis heute geblieben. Die Idee dazu stammte ursprünglich aus den USA und wurde trotz zunächst reger bürgerlicher Beteiligung schnell von Sozialisten und ihren radikalen Ablegern vereinnahmt. Der Grundgedanke war die Beteiligung von Frauen an den Wahlen, von denen sie in damaliger Zeit ausgeschlossen waren.

Nach dem Ende des 1.Weltkrieges wurde das allgemeine Wahlrecht für Frauen in den meisten Ländern Europas und in den USA schnell eingeführt. Das Hauptanliegen der Frauenbewegung war damit erfüllt und es mußten neue Betätigungsfelder erschlossen werden.

In Deutschland umfassten diese neuen Forderungen vor allem Arbeitszeitverkürzungen, Senkung der Lebensmittelpreise (dies im Hinblick auf den Zusammenbruch der Lebensmittelversorgung in Deutschland nach dem 1.Weltkrieg), Schulspeisung sowie die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen.

Die Nazis, die sich ja ebenfalls als Sozialisten verstanden, übernahmen den Frauentag als "Muttertag", allerdings war die Rolle der Frau im Dritten Reich eine völlig andere als sich die Ideengeber des Frauentages das gedacht hatten. Auch in der DDR wurde der 8.März als Feiertag begangen, jedoch war es kein arbeitsfreier Tag sondern lediglich ein Datum, an welchem offizielle Feierlichkeiten aus diesem Anlass begangen wurden. Die DDR-Regierung sah die Gleichberechtigung der Frau bereits als voll erfüllt an und damit auch keinen weiteren Handlungsbedarf in Sachen Gleichberechtigung.

Der im Westen und damit auch in der Bundesrepublik aufkommende radikale Feminismus allerdings schon. Obwohl auch in der Bundesrepublik Deutschland das Gleichberechtigungsgesetz bereits 1958 in Kraft trat, fühlten sich Feministen nach wie vor erheblich benachteiligt. Worin auch immer diese tatsächliche oder vermeintliche Benachteiligung im Einzelnen bestanden hat, niemand kann heute noch mit Fug und Recht behaupten, Frauen würden in Deutschland benachteiligt. Auch die gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, dass arbeitende Frauen weniger Geld verdienen würden als Männer, hält einer näheren Betrachtung nicht stand. Rahmentarifverträge galten schon immer für beide Geschlechter in gleicher Weise. Es gibt schlecht bezahlte Berufe, die hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden (wie z.B. Arzthelferin), allerdings würde ein Mann im gleichen Beruf auch nicht mehr Geld verdienen. Dies wird von den feministischen Marktschreiern gern dabei unterschlagen. Der Umgang im täglichen Miteinander ist gesetzlich nur sehr eingeschränkt regelbar und "Geschlechterfeinde " finden sich heutzutage auf beiden Seiten des Bettes.

Mit der Infragestellung der "Geschlechterrollen" haben die Frauenrechtler des Westens ein neues Betätigungsfeld gefunden, nachdem sie mit der angeblichen sozialen Benachteiligung schon lange nicht mehr punkten konnten. Anstatt sich auf Länder zu konzentrieren, in denen die Benachteiligung, Diskriminierung oder gar Versklavung von Frauen auch heute noch an der Tagesordnung ist, stürzen sich diese Herrschaften lieber auf Kinder im Säuglingsalter und deren Eltern, um angeblich überholte Rollenbilder abzuschaffen. Und damit nicht genug, nein auch das offenkundig biologisch feststehende Geschlecht wird als "überholt" angesehen und in Frage gestellt. Dabei muß der Mythos der ständigen Unterdrückung durch die Gesellschaft natürlich permanent wiedergekäut werden, damit auch noch der letzte Mann (Verzeihung: Mensch*Innen) letztlich daran glauben muß, ob er (oder es) will oder nicht. Gesellschaftlicher Widerstand gegen diese Absurdität ist zumindest von offizieller Seite nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil dient man sich in Politik und Kirche lieber strömungseffektiv an, um nicht ins mediale Abseits gestellt zu werden und morgen nicht mehr mitspielen zu dürfen.

In diesem Kontext darf man sich fragen, ob der vom rot-grünen Berliner Senat 2019 offiziell zum Feiertag erhobene 8.März Frauentag überhaupt noch zeitgemäß ist. Denn immerhin bedient er ja in höchst reaktionärer Weise ein angeblich längst überholtes Geschlechtsmodell.

Die übrigen Bundesländer sind noch nicht mitgezogen. Vermutlich warten sie noch ab, bis der "Internationale Frauentag" endlich in einen "Internationalen Diversentag" umgemodelt worden ist. Schließlich ist auch Salatgurke ja irgendwie ein diskriminiertes Geschlecht.

März 2021, Prienchen

 Für die KDP

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Die KDP ist wieder da!

Sie war zwar nie weg und wurde durch ehrenwerte Konservative stets am Leben erhalten, aber sie wird nun eine Reaktivierung erfahren. Nach der Rückkehr alter KDP-Accounts und dem Eintritt dolscher Aktivposten beabsichtigt die KDP zu alter Stärke zurückzufinden. Diesen Prozess wollen wir starten, indem wir die Startseite der Partei aktualisieren, überflüssige und veraltete Links entfernen und beizeiten auch einen neuen Vorstand wählen. Selbstverständlich werden wir auch unsere Aktivität in den Diskussionen ausbauen.

Die KDP ist die wichtigste Stimme der Konservativen und Freiheitlichen bei dol2day. Wir sind an keine RL-Partei gebunden und damit unabhängig im Denken und frei.

Wir freuen uns, wenn Du Dich damit identifizieren kannst und Dich uns anschließen möchtest. Für eine starke demokratische Rechte bei dol2day!

Die KDP



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Verkehrte Welt

Die Bundeskanzlerin nennt die Lockdown-Maßnahmen "eine demokratische Zumutung" (immerhin hat sie's gemerkt).

Der Bundespräsident hält zum 08.05 eine Rede, wo er zur "Verteidigung der Demokratie" aufruft, verliert aber kein Wort über die momentanen Einschränkungen der Bürgerrechte, vielmehr geht es, wie immer, gegen die imaginären Nazis.

In mehreren Städten demonstrieren Menschen gegen die Einschränkungen der Bürgerrechte.

Gewerkschaften organisieren Gegendemos.

Wer ein Newsletter, etwa von Xing, bekommt, kann sich mal die Schlagzeilen von 2019 und früher anschauen (wenn er die noch hat), da wurde immer wieder gesagt, daß die Märkte überhitzt sind und bald eine Krise droht, größer als 2008. Würde wahrscheinlich zu einer dauerhaften Regulierung der Märkte führen, womöglich auch zu einem Verbot der Hedgefonds.

Dann kam aber der Virus, da haben ein paar sehr reiche Leute mal richtig Glück gehabt.

Das alles soll nicht heißen, dass der Virus nicht ernstzunehmen wäre. Er ist da, hat auch viele Menschen getötet. Es ist aber kein Geheimnis, dass in der Gesetzgebung auch Menschen mitwirken, die nicht unbedingt das Wohl der Allgemeinheit im Sinne haben - nur so waren etwa Cum-Ex-Geschäfte jahrelang möglich. Daher kann und muß die Frage nach der Verhältnismäßiglkeit der Maßnahmen gestellt werden.

Mai 2020, frozenmadness

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Abschied von der Eisernen Lady

Als Margaret Thatcher im Mai 1979 in Downing Street 10 einzog, galt Großbritannien als der "kranke Mann Europas", dem Helmut Schmidt sogar attestierte, "nicht länger ein entwickeltes Land" zu sein. Großbritannien war am Boden, abhängig von Hilfskrediten des IWF, geplagt von maroden und meist in Staatsbesitz befindlichen Unternehmen, Gewerkschaften welche das Land mit Streiks lähmten, einer grassierenden Inflation und wachsenden Staatsschulden.

Aber Großbritannien stand entgegen vieler Erwartungen wie ein Phönix aus der Asche wieder auf. Ein Verdienst von Margaret Thatcher und ihrer Überzeugung, daß eine freie Gesellschaft mit freiem Unternehmertum und freier Meinungsäußerung einer Gesellschaft überlegen ist, in welcher alles vom Staat kontrolliert wird. Daß es für den Wohlstand eines Landes abkömmlich ist, wenn dieser mehr und mehr umverteilt wird, anstatt Anreize für dessen Mehrung zu setzen.

Es drängt sich hier der Vergleich mit Ludwig Erhard auf, der unter ähnlich widrigen Umständen seine marktorientierten Reformen durchsetzte.

Margaret Thatcher war eine Politikerin mit klaren Überzeugungen, nicht bereit diese bei Widerständen abzuschwächen oder gar aufzugeben. Eine Haltung mit der sie sich nicht viele Freunde machte, jedoch oftmals Erfolg hatte. Weder gewerkschaftliche Erpressungsversuche, noch argentinische Aggressionen konnten diese starke Frau in die Knie zwingen. Sie hat Stärke gezeigt und Großbritannien wieder auf die Bühne der Weltpolitik gebracht, von wo aus sie sich entschieden dem kommunistischen Machtstreben widersetzte. Und es ist mit einer ihrer Verdienste, daß die Geschichte den uns bekannten Verlauf genommen hat.

Und auch wenn Margaret Thatcher mit ihrer Ablehung der deutschen Einheit ein Irrtum unterlief, so können wir dank dessen Folgenlosigkeit milde darüber hinwegsehen und feststellen, daß Thatcher weit mehr war als eine Politikerin, die am richtigen Ort und zur rechten Zeit handelte. Sie war eine Inspiration, nicht nur für die britische Politik, sondern weltweit für viele nachfolgende Generationen. Sie versetzte dem linken Zeitgeist einen schweren Schlag, von welchem sich dieser lange nicht erholen konnte.

17. April 2013, Neocon

Für die KDP

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Euro abschaffen - eine gute Alternative?

Noch ist Polen nicht verloren - schrieb letzte Woche der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman in der New York Times - aber seine Politiker sind fest entschlossen, der Katastrophe eine Chance zu geben. Gemeint ist die Absicht, der Euro-Zone beizutreten. Die Krise sei an dem Land vorbeigegangen, weil eine Korrektur des Währungskurses möglich war, so daß er nun die tatsächliche Wirtschaftskraft Polens widerspiegelt.

Aber was geht uns das an? Wollen wir die D-Mark einführen und dann abwerten? Natürlich nicht. Deutschland ist ja eins der wenigen EU-Länder, wo eine stabile Währung und niedrige Inflationsraten schon lange die Norm sind. Und natürlich ist das etwas Schönes, was wir auch allen unseren Freunden in Europa wünschen. Deswegen haben sich vor einigen Jahren Regierungschefs zusammengesetzt, und beschlossen, daß wir das jetzt so machen. Nur, wenn das so einfach ist: Wo bleibt dann eigentlich der Beschluß, daß ab 21.03 die Sonne zu scheinen habe und Schnee verboten sei?

Nach einigen Jahren Euro passierte das, was man hätte erwarten können, wenn man an die Währungsunion mit etwas weniger Visionen und Enthusiasmus, dafür aber mit mehr ökonomischen Sachverstand herangegangen wäre: Die Unterschiede in der Wirtschaftskraft der einzelnen Euro-Länder haben sich bemerkbar gemacht. Unterschiede, die normal sind, und die bei einer vernünftigen Steuer- und Geldpolitik für jedes einzelne Land auch nicht zu Krisen führen. Wenn aber eine vernünftige Geldpolitik für jedes einzelne Land nicht mehr möglich ist, wird die Lage schwieriger.

Man kann natürlich versuchen, mit viel Geld den ganzen Süden zu retten - sollte doch gehen, schließlich haben wir Ossiland auch integriert, oder? Die Frage ist aber: Selbst wenn das gelingt, wozu eigentlich? Lohnt es sich, den Süden jahrzehntelang zu unterstützen, was Frust auf beiden Seiten verursacht, anstatt mit einem klaren Schnitt innerhalb von 5 Jahren die Krise hinter sich zu lassen?

Am 6. Februar 2013 wurde die Alternative für Deutschland gegründet, eine Partei die sich klar für die Abschaffung des Euro ausspricht. Ob diese Partei eine Chance hat, wissen wir nicht. Es ist aber wichtig, daß man auch in der deutschen Politik endlich offen über das Thema redet. Die Abschaffung des Euro darf kein Tabu sein.

April 2013, frozenmadness

Für die KDP

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ANGRIFF AUF UNSER DOL2DAY - Solidarität mit rMS und rKa!

Ja - wir sagen, es ist unser dol2day. Seit dem Jahr 2000 besteht diese Politik-Plattform. Für viele ist es eine kleine virtuelle Heimat geworden. Viele sind bereits seit über einem Jahrzehnt aktiv. Wir haben jahrelang die Entwicklung der Plattform unter den Gründern, Namensgebern und früheren Betreibern erlebt. Ebenso die Übertragung an die neuen Betreiber. Und wir begleiten und unterstützen diese in ihrem sichtbaren Bemühen, dol2day weiterzuentwickeln.

dol2day etablierte sich unter seinem Namen als wichtige politische Plattform. Stellvertretend hierfür stehen viele Chats mit äußerst prominenten Politikern aus allen politischen Lagern. dol2day dient seinen Nutzern mithin sowohl als Diskussionsplattform untereinander wie auch als Kommunikationsmöglichkeit mit der realen Politik. Einen entsprechenden Wert hat somit auch der Name „dol2day“.
Freundschaften, auch über Parteigrenzen und Ideologien hinaus, werden geknüpft. Es wird kontrovers diskutiert. Über politische Themen, gesellschaftliche Probleme, aber auch über die profanen Dinge des Lebens. Was uns allen seit mehr als einem Jahrzehnt gemeinsam ist, ist die Lust an der leidenschaftlichen politischen Auseinandersetzung. Auch der Spielcharakter kommt hier nicht zu kurz.

Was nun kein Spiel mehr ist, sind die Bestrebungen eines Außenstehenden, sich des Namens und damit der Identität der Plattform zu bemächtigen. Dies nicht zum Erhalt und zur Weiterentwicklung von dol2day, sondern aus destruktiven Motiven heraus.
Ein Dritter, der nie mit dem Betrieb der Plattform zu tun hatte, versucht, sich die Marke dol2day zu sichern. Des Weiteren ist er rechtlich und rufschädigend gegen die derzeitigen Betreiber vorgegangen und hat auch erwirkt, dass Ableger von dol2day bei Facebook geschlossen werden mussten. Dies ist ein Angriff auf die zwölf Jahre währende Kontinuität und den Erhalt von dol2day.

Diese Plattform lebt von ihren Mitgliedern, wir sind die Essenz. Wir sind es, die sich hier einbringen, engagieren, die Umfragen stellen, Diskussionsbeiträge liefern, Chats organisieren und sich an der Weiterentwicklung von dol2day beteiligen.

Daher protestieren wir parteiübergreifend auf unseren Startseiten ausdrücklich gegen die Aktionen eines Dritten, sprechen den derzeitigen Betreibern Schaal/Hildebrandt unser Vertrauen aus und unterstützen diese in ihrem Bemühen, dol2day auch rechtlich in ihrem Sinne abzusichern.

Unser Startseitentext dient der Kenntlichmachung unserer Solidarität mit den Redakteuren rMS und rKa, und er dokumentiert gleichzeitig unser Unverständnis über die fragwürdige Vorgehensweise eines Außenstehenden.

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